15. Februar 1970

Informationsbesuch im Ortsverband von Landrat Linicus, Bürgermeister Klein, Polizeiobermeister Schmitt sowie Oberforstmeister Lichthardt. Anlass dieser Begegnung ist u.a. eine Aussprache über den erweiterten Katastrophenschutz, der auch für das THW weitere Aufgaben bringen wird sowie die Besichtigung der neuen Unterkunft.

 

13. Mai 1970

Am 13. Mai sind neben dem Technischen Hilfswerk, Ziviler Selbstschutz, Berufs- und Freiwillige Feuerwehr, DRK, MHD, ASB und Bundeswehr-Einheiten aus dem gesamten Saarland sowie die Luftschutz-Lenkungsbereitschaft aus St. Wendel u.a. für Bergungs- und Evakuierungsmaßnahmen im Hochwassereinsatz. Das THW befördert mit Booten die Fußgänger vom Bahnhof Völklingen durch die überflutete Unterführung zur Wehrdener Brücke. Das THW ist mit über 350 Helfern, 48 leichten Pontons, 25 Übersetzbooten, 55 Pumpen, 32 Leichtkraftwagen, 15 Kombinationskraftfahrzeugen, 10 Funkkommandowagen und anderen Spezialfahrzeugen und Geräten im Einsatz. Dieser erstreckt sich bis nach Mettlach. Fähren und Stege werden gebaut, Menschen und Tiere gerettet und deren Versorgung übernommen. Pump- und Aufräumungsarbeiten ausgeführt.

 

14. Mai 1970

14. Mai: Einsatz in Besseringen zur Unterstützung des OV Merzig und Einsatz in Mettlach zur Unterstützung des OV Mettlach. 18 Helfer sind von 14:00 bis 01:00 Uhr im Einsatz 15. Mai: Einsatz in Saarhölzbach und Dreisbach zur Beseitigung von Hindernissen, Aufräumungs-arbeiten, Leerpumpen von Kellern. 14 Helfer von 7:00 bis 18:00 Uhr im Einsatz. Insgesamt war der OV Wadern an diesen drei Tagen 352 Stunden im Einsatz.

 

26. Mai 1970

Der Ministerpräsident des Saarlandes, Herr Dr. Franz Josef Röder, lädt aus Anlass der Anwesenheit des Bayrischen Ministerpräsidenten, Herrn Dr. Alfons Goppel, zum Empfang in die Staatskanzlei ein. Der Empfang ist auch verbunden mit dem Dank an das THW für den Hochwassereinsatz. Vom OV Wadern sind eingeladen der Ortsbeauftragte, Herr Rudolf Ludwig sowie Helfer und Fahrer Gerhard Königs.

 

19. und 20. September 1970

Tag der offenen Tür verbunden mit dem 10 jährigen Bestehen des Ortsverbandes Wadern.

 

17. Oktober 1970

Das Technische Hilfswerk aus dem ganzen Saarland probt mit Unterstützung des Roten Kreuzes, der Lebensrettungsgesellschaft und der Polizei in der Stadt Saarbrücken den Ernstfall mit 600 Helfern und 90 Fahrzeugen sowie zahlreichen Spezialgeräten. Folgende Aufgabengebiete gibt es zu bewältigen: Bau einer Schwimmbrücke (Tragkraft 8,0 t), Bau einer Behelfsfähre, Installation einer Elektroleitung einschließlich dem Setzen von Masten sowie der Bau eines Hochbehälters zur Trinkwasserversorgung. Eindrucksvoll wird die Sauerstofflanze vorgeführt. Die anschließende Verpflegung aus der Feldküche ist auch ein Bestandteil der Großübung. Kritische Zuschauer sind u.a. Innenminister Schnur, Referent Ständer vom Bundesamt für Zivilschutz in Bonn, die Bundestagsab-geordneten Brück und von Thadden, Beigeordneter Roth, Landrat Dr. Henn, Oberst Peiler, der Landesbeauftragte Reimann, sowie der frühere Landesbeauftragte Jüttner und die vielen Zuschauer auf der Alten Brücke und der Wilhelm-Heinrich-Brücke.

 

Pfingsten 1971

Einsatz von Freitag um 15:00 Uhr bis Montag 12:00 Uhr an 13 versch. Einsatzorten im Saarland zur Verkehrsüberwachung um den erwarteten starken Ferienreiseverkehr flüssig zu halten und die Verkehrssicherheit zu erhöhen. Der OV Wadern ist am Standort Potsdamer Platz an der Kreuzung B 406 / B 407 / L 177 mit THW Kombi sowie einem Krankentransportwagen des DRK im Einsatz.

 

Samstag 15. April 1972

Motmarsch über Autobahn und Landstraße durch die Helfer des Betreuungsbereiches IV von den Ortsverbänden Obermosel, Merzig, Beckingen, Mettlach und Wadern. Startpunkt ist die THW Unterkunft Merzig in Hilbringen mit 70 Helfern auf 13 Fahrzeugen. Bei nicht gerade günstigen Witterungs- und Verkehrsverhältnissen führt die Marschrute durch das ganze Saarland über Autobahnen, Bundesstraßen und Landstraßen I. und II. Ordnung bis zum Stützpunkt in Wadern. Die Gesamtleitung hatt der Geschäftsführer des Betreuungsbereiches IV Herr Hubertus Ballnus.

 

11. Dezember 1972

Bergung einer Wasserleiche in Wedern. Von Spaziergängern wird eine männliche Wasserleiche in einem Weiher gesichtet. Im Auftrag der Polizei wird diese aus dem tiefen Wasser geborgen.

 

Juni 1973

In den Abendstunden ereignete sich am Ortseingang der Gemeinde Morscholz ein schwerer Verkehrsunfall. Ein junger Mann überschlug sich mit seinem PKW und erlitt dabei tödliche Verletzungen. Die Polizei Wadern alarmiert sofort den THW OV Wadern, da der Tote nur mit Spezialgeräten geborgen werden kann. Gegen 23,00 Uhr rückt eine Bergungsgruppe mit dem Gerätekraftwagen und mehreren Helfern aus. Mit dem Trennschneidgerät kann die Person aus dem total zerstörten PKW herausgeschnitten werden.

 

17. Mai 1973

Bei Kanalarbeiten in der Straße „Zum Funkenbruch“ vor dem Anwesen der Gaststätte Koch ist ein etwa 5,00 m tiefer Kanal eingebrochen. Ein junger Arbeiter wird hierbei verschüttet. Das THW wird sofort alarmiert um die Bergung des Verschütteten durchzuführen. Der Verletzte wird durch 5 THW Helfer geborgen und mit schweren Verletzungen dem Rettungsdienst übergeben.

 

17. bis 19. Mai 1974

Mit über 300 THW Helfern aus den Geschäftsführerbereichen Merzig-Wadern und Saarlouis wird eine Großübung über 2 Tage durchgeführt. Der OV Wadern bekommt die Aufgabe, einen Beselersteg über einen Kiesweiher zu bauen sowie die Leitung und Koordinierung des gesamten Funk- und Fernmelde-verkehrs durchzuführen. Des Weiteren ist der OV bei der Vorführung einer Sauerstoff-lanze sowie der Sprengung eines Betonklotzes mit eingesetzt. Verantwortlich für den Kreis Merzig-Wadern Geschäftsführer Herr Hubertus Ballnus und für den Kreis Saarlouis Geschäfts-führer Herr Rudolf Werth.

 

08. bis 10. Juni 1974

Aus Anlass des Kreisfeuerwehrtages des Kreises Merzig-Wadern wird von den Hilfsorgani-sationen ein Informations-tag über den Katastro-phenschutz im Kreis durchgeführt. Der THW OV Wadern ist das ganze Wochenende jeweils ganztätig mit 3 Einsatz-fahrzeugen und den dazugehörenden Gerät-schaften mit mehrerer Helfern vor Ort.

 

September 1974

Baubeginn eines 30 kVA Stromerzeugers in Eigen-regie. Der Motor einschließlich des Stromerzeugers steht schon mehrere Jahre ungenutzt beim benachbarten SSBA (Staatliches Straßenbauamt). Es wird ein Antrag beim Ministerium des Inneren auf eine Überlassung an das THW gestellt, welchem auch am 21. Dezember 1972 zugestimmt wird. Im Januar 1973 erfolgt eine Begutachtung des Aggregates durch Mitarbeiter des Motorherstellers MAN und weiteren Experten. Nach Plan-erstellung und einzelner Beschaff-ungen kann mit dem Bau im September 1974 begonnen werden. Ein Einachshänger der Bundeswehr soll zur Aufnahme und zum Transport des Aggregates dienen. Die Finanzierung erfolgt in Eigen-leistung, da keine Gelder vom Bund für einen solchen Titel zur Verfügung gestellt werden. Die Fertigstellung erfolgt im Juni 1978 nach 750 Arbeitsstunden. Federführend in Planung und Aufbau waren hier Zugführer Hans Schirmer und der Helfer Paul Lösch sowie Gerätewart Theo Lauer.

 

Herbst 1974

Am Rundwanderweg von Büschfeld auf der Höhe zu Altland wird am Waldrand eine Schutzhütte für Wanderer gebaut. Vor der Hütte wird eine gesicherte Feuerstelle errichtet. Die Vorbereitungsarbeiten, Zuschnei-den des Holzes, Zapflöcher und Bohrungen werden in der Unterkunft vorgenommen. Der Aufbau vor Ort wird dann an einem Samstag durchgeführt.

 

24. Oktober 1974

Bundesweit wird das THW einheitlich mit dem neuen zeitgemäßen Dienstanzug (Jacke, Hose und Feldjägermütze) ausgestattet. Die Ausgabe an die Helferschaft des OV Wadern erfolgt vor der Unterkunft in einem Großraumfahrzeug der Herstellerfirma. Hier bekommt jeder aktive Helfer eine komplette Ausstattung gegen eine Selbstbeteiligung von DM 50,00 ausgehändigt. Diese Kleidung soll dann bei allen öffentlichen Dienstveranstaltungen getragen werden.

 

Ostern 1975

Wie bei den Pfingsteinsätzen zur Erhöhung der Verkehrssicherheit an besonders verkehrsreichen Tagen werden die Saarländischen Ortsverbände auch an Ostern zur Bereitschaft gerufen. Der Einsatzort für den OV Wadern war wiederum der Potsdamer Platz.

 

22. April 1975

4 Todesopfer, 17 Schwerverletzte und 17 Leichtverletzte fordert ein schweres Zugunglück in Taben-Roth an der Saar (Landkreis Trier-Saarburg). Ein aus Richtung Saarburg kommender Güterzug war von hinten auf den außerplanmäßig haltenden Eilzug Nr. 3712 Trier-Saarbrücken aufgefahren, wobei 3 Waggons des Eilzuges entgleisten, ebenso die Lok und 2 Waggons des u.a. mit Personenautos beladenen Güterzuges. Die Unglücksopfer, die erst nach mehrstündigen Schweißarbeiten aus den ineinander verkeilten Eilzugwaggons befreit werden konnten, werden mit den 20 bereitstehen Kranken-wagen sowie von 3 auf dem gegenüberliegenden Sportplatz stehenden fran-zösischen Hubschrauber in die Kliniken Saarburg, Merzig und Mettlach transportiert. Im Einsatz waren Hilfskräfte der Feuerwehren, THW, MHD, DRK sowie deutsche, französische und US Soldaten. Der OV Wadern war mit 4 Fahrzeugen (1 GKW, 2 MKW und 1 Führungs-kombi) sowie 12 Helfern am Einsatz beteiligt. Alarmierung 14:15 Uhr, Einsatzende und Rückfahrt 18:55 Uhr. Als Unfallursache wird von der Bundesbahn „menschliches Versagen“ angegeben.

 

22. August 1975

Durch ein schweres Unwetter in der Stadt Saarburg ist ein Hang (Weinberg) abgerutscht. Hierdurch sind Keller und Wohnräume von Häusern auf der Hangseite mit Schlamm und Geröll aus dem Weinberg über-schwemmt. Die THW Ortsverbände aus dem GfB Merzig werden um Unterstützung gebeten. Mit 4 Einsatzfahrzeugen MTW, GKW und 2 MKW sowie 15 Helfern war der OV Wadern vor Ort. Die Aufgabe im Haus gegen-über der Sparkasse ist, mehrere Zimmer auf der Hangseite von Schlamm und Geröll zu säubern. Hierbei werden mehr als 3 LKW-Kipper über ein im Flur aufgestelltes Förderband aus den Zimmern abgefahren. Des Weiteren wird ein Wasser-Schlamm-Gemisch aus dem Keller des Wohnhauses abgepumpt und danach der Keller von übrigem Geröll gereinigt. Alarmierung 11:50 Uhr, Einsatzende 2:45 Uhr, dann Rückfahrt in die Unterkunft.

 

14. bis 16. Oktober 1975

Die vom THW im Juli 1963 in Bardenbach erbaute 12 to Holzbrücke wird abgerissen und durch eine neue Stahl-betonbrücke ersetzt, da die Tragfähigkeit nicht mehr gewährleistet ist. Um während der Bauzeit die Möglichkeit zu schaffen, den Sportplatz und die angren-zenden landwirtschaftlich genutzten Flächen zu erreichen, baut der THW OV Wadern einen Steg über die Prims.

 

22. Dezember 1975

Aufstellung einer Jugend-gruppe im OV Wadern. Entscheidenden Einfluss am Aufbau dieser Jugendgruppe haben die Helfer Gerhard Königs sowie Erich Meier, der auch erster Jugendbetreuer wird. Der erste Ausbildungsabend findet am Dienstag, den 13. Januar 1976 statt.

 

Frühjahr 1976

Baubeginn einer neuen Doppelgarage für große Einsatzfahrzeuge. Diese Fertiggarage in Blechbauweise wird durch das Finanzbauamt realisiert und gebaut. In diesen beiden neuen Garagen ist Platz für 2 große Einsatzfahrzeuge sowie weitere Geräte und Ausrüstung.

 

15. Juli 1976

Auf Grund guter Beziehungen organisiert der Helfer Hans-Georg Seimetz einen Besuch auf dem deutschen Fliegerhorst in Büchel in der Eifel. Hier ist das Jagdbombergeschwader JABO G33 stationiert. In einem inte-ressanten Vortrag erhalten die Helfer einen Einblick in die Aufgaben des Geschwaders sowie auch über den täglichen Dienstablauf. Danach findet ein Besuch der Flughafenfeuerwehr statt. Interessierte hatten die Möglichkeit sich in das Cockpit eines Starfighters zu setzen.

 

10. bis 12. September 1976

Im Mittelpunkt eines Ausbildungslagers auf der Höhe zwischen Kostenbach und Kastel steht eine Fernmeldeausbildung sowie ein Nachtmarsch. Für Sonntagnachmittag sind die Angehörigen der Helfer sowie Freunde und Gönner des THW, als Gäste ins Ausbildungslager geladen.

 

18. September 1976

Bau einer Holzbrücke über die Löster an der Katzenmühle zwischen Oberlöstern und Buweiler, geeignet für Fußgänger und landwirt-schaftliche Nutzung bis 13 to. Diese im Auftrag der Stadt Wadern gebaute Brücke kann nach aufwändigen Vorarbei-ten, die an mehreren Abenden und an Samstagen durchgeführt werden, dann an diesem Samstag von 9:00 Uhr bis 21:00 Uhr fertig gestellt werden.

 

18. Dezember 1976

Im Verlauf des Helferabends des OV wird dem Ortsbeauftragten Herrn Rudolf Ludwig, das Ehrenzeichen in Silber für seine Verdienste um das THW vom Landesbeauftragten Herrn Gerhard Reimann überreicht.

 

01. November 1977

Zu einer ungewöhnlichen Arbeit müssen die Helfer zur neuen Überbrückung des Wadrillbaches im Bereich Bierverlag Bröcker Richtung neuem HACO Center (Birkenfelder Straße) ausrücken. Hier werden die Bohrungen für das Oberflächenwasser für die Anwesen der Johannisstraße bei den Betonierarbeiten vergessen. Mit der im Ortsverband vorhandenen Sauerstofflanze werden nachträglich 7 Bohrungen in den 40 cm dicken Beton gebrannt.

 

4. März 1978

Eine Bunkerdecke von 6,00 x 7,00 m mit einer Betondicke von 1,80 m wird im Rahmen einer Übung auf Geschäfts-führerbereich von den THW Ortsverbänden Beckingen, Wadern und Mettlach im Haustädter Wald auf dem Homerich gesprengt. Mit 5 Bohrhämmern und einer Sauerstofflanze für den stark mit Moniereisen durchsetzten Bereich, treiben die 35 Helfer 40 Löcher bis zu 120 cm Tiefe in die Betonplatte. Mit insgesamt 27,5 kg „Amon Gelit 3“ Sprengstoff werden die Bohrlöcher von den THW Sprengexperten verfüllt. Um jeglichen Steinflug zu verhindern, wird die Anlage mit Astgebinden und Gummimatten abgedeckt. Da dieser Bereich des Waldes an Wochenenden stark mit Wanderern und Reitern frequentiert ist, muss das Gebiet weiträumig abgesperrt werden. Ein lauter dumpfer Knall zeigt allen Beteiligten an, dass die Sprengung erfolgreich durchgeführt wurde. Durch diese Sprengung wurde die Decke in viele kleine Teile zerlegt. Verantwortlich als Sprengleiter waren die Herren Heinz Dewes, Egon Groß (OV Wadern) und Heinz Drumm vom Landesverband. Vom OV Wadern waren 17 Helfer mit 4 Einsatzfahrzeugen vor Ort.

 

08. April 1978

Nach Anleitung eines Försters wird am Eulenkreuz in Rathen eine kranke angefaulte Eiche direkt unter dem Kreuz von den Faulstellen befreit und mit einem speziellen Harz behandelt. Hier lernen die Helfer unter der fachmännischen Anleitung, wie solche Arbeiten richtig ausgeführt werden. Diese Arbeit war so erfolgreich, dass man den Baum heute noch besichtigen kann.

 

17. März 1979

Im Weiskircher Holzbachtal werden nach Anweisung des zuständigen Försters mehrere Bäume und Sträucher von den Felsen entfernt. Durch die zum Teil zerklüfteten und hohen Felsen sind die Arbeiten nur mit Leitern und immer mit Personensicherung durchzuführen. Nach Beendi-gung der Arbeiten gab es neben dem Lob auch noch Bier und Lyoner vom Förster.

 

 

04. April 1979

Im Merziger Landratsamt erfolgt ein Planspiel zur Zusammenarbeit zwischen Zivildiensten und Militär. Darauf folgt eine Besichtigungsfahrt mit dem Landrat durch den Kreis Merzig-Wadern zu den Einrichtungen, die für den Katastrophenfall vorgesehen sind. Eingeladen sind alle, die mit dem Katastrophenschutz etwas zu tun haben: Feuerwehr, Polizei, Bundeswehr, THW, DRK, MHD, und Johanniter. 48 Gäste und Führungskräfte der einzelnen Organisationen kann der Landrat begrüßen. Besichtigt werden unter der Leitung von Katastrophensachbearbeiter, Herrn Martin Klein, der Scheuerhof bei Nohn, eine Pockenstation in Reserve sowie ein komplett eingerichtetes Krankenhaus mir 2 OP-Räumen und Isolierstation. Weiter geht die Expedition nach Weiskirchen zu einem unterirdischen Krankenhaus, ausgelegt für 237 Betten, ein strahlensicheres Verließ mit verschiedenen Ein- und Ausgängen und einer unmittelbaren Verbindung zum Schullandheim. Nächste Station für die Busgesellschaft ist der THW-Ortsverband Wadern. Ortsbeauftragter Ludwig zeigt den neugierigen Gästen die Ausrüstung des Bergungszuges und demonstriert die Leistung einer fahrbaren 30 kVA Netzersatzanlage.

 

Pfingsten 1979

Wie schon in den Vorjahren werden wieder Verkehrseinsatzbereitschaften vom OV Wadern gestellt.

 

16. Juni 1979

Zu diesem zum 2. Mal stattfindenden Kreishelfertag in Merzig kann der Landesbeauftragte Reimann alle OV´s des Kreises begrüßen. Der OV Wadern ist mit 41 Helfern vertreten.

 

05. August 1979

Anlässlich eines Tages der offenen Tür bei der Freiwilligen Feuerwehr Löstertal wird den Gästen in einer gemeinsamen Übung von Feuerwehr, THW und DRK Löstertal an 2 verunglückten Fahrzeugen die Zusammenarbeit der einzelnen Organisationen vorgeführt. Mit der neuen Rettungsschere des THW wird das Dach eines der Fahrzeuge komplett abgetrennt. Die Feuerwehr demonstriert das Löschen eines Autobrandes.

 

24. bis 26. August 1979

Bei diesem Zeltlager im Steinberger Forst mit ca. 50 Helfern liegt der Schwerpunkt der Ausbildung bei den aktiven Helfern im Brückenbau und bei den Junghelfern im Fernmeldedienst. Sonntags statten die Eltern und Angehörigen der Teilnehmer und dem Zeltlager einen Besuch ab.

 

September 1979

Günter Faß wird neuer Landesbeauftragter. Ihm zur Seite stehen als Hauptsachgebietsleiter Hubert Ballnus, Gerd Jochum und Werner Gerber.

  

13. Oktober 1979

Bisher fuhren alle Katastrophen-schutzfahrzeuge im Kreis Merzig–Wadern zu der in Niederlosheim befindlichen LSHD (Luft Schutz Hilfs Dienst) Tankstelle am Haltepunkt der MBE (Merzig Büschfelder Eisenbahn). Aus Kostengründen und wegen des großen Zeitaufwandes für die Anfahrten wird dies nun geändert und das Betanken wird nun vor Ort an bundes- oder landeseigenen Tankstellen vorgenommen. Die Tankstelle in Niederlosheim wird stillgelegt. Die Tanks werden durch eine Firma sachgerecht entleert und dann vom OV Wadern mit 72 cbm Sand aus der Sandgrube Laux gefüllt und eingeschlemmt. Wasser wird mittels einer TS 2/5 Pumpe aus dem ca. 75 m entfernten Bach entnommen.