10. Mai 1980

Auf Anfrage des Naturschutzbundes wird der OV Wadern im Bereich Krettnich-Altland wieder für die Landschaftspflege tätig. Kranke Bäume werden gefällt, faule Äste aus Bäumen und Wildwuchs entfernt sowie Hecken gelichte.

 

14. Juli 1980

Eine Tote, ein Schwerverletzter und hoher Sachschaden sind die traurige Bilanz eines schweren Verkehrsunfalls auf der L 149 zwischen Wadern und Buweiler (Höhe Stellweg).Ein aus Richtung Wadern kommender LKW stieß beim Überholen frontal mit einem entgegenkommenden PKW zusammen. Die PKW Fahrerin, eine 42 jährige Hausfrau und Mutter von drei Jungen verstarb noch an der Unfallstelle. Ihr 15 jähriger Sohn, der sich ebenfalls im Wagen befand, wird mit schweren Verletzungen in das Waderner Krankenhaus gebracht. Das THW wird durch die Verkehrspolizeiinspektion Nonnweiler alarmiert, um die eingeklemmte Frau zu bergen und bei der Räumung der Unfallstelle zu helfen.

 

15. bis 17. August 1980

Zum Programm des „Tag der offenen Tür“ anlässlich des 20-jährigen Bestehens des OV Wadern gehört eine Ausstellung von Fahrzeugen, Geräten und Ausstattung sowie eine umfassende Information an die Besucher. Ein Hängesteg und eine Seilbahn zum Übungsturm wurden aufgebaut, welche von den Besuchern gerne genutzt werden. Besonders den Kleinen macht die Fahrt in der Seilbahn viel Spaß. Nachmittags demonstrieren die Helfer in Vorführungen ihre Leistungsfähigkeit. In einer Übung mit dem Verkehrsrettungsfahrzeug werden den Besuchern die Rettungsschere und weiteres Spezialgerät vorgeführt. Landesbeauftragter Günther Fass überreicht an zwei Helfer eine Urkunde für 10-jährige und an fünf Helfer für 20-jährige Zugehö-rigkeit im THW. Für besondere Verdienste um das THW ehrt LB Günther Fass sieben Helfer mit dem Helferzeichen in Gold sowie einen Helfer mit dem Helferzeichen Gold mit Kranz. Das Gründungsmit-glied und ehemaliger Zugführer im OV, Herr Helmut Weber, überreicht dem Ortsbeauftragten Rudolf Ludwig ein selbst gefertigtes handgeschmiedetes THW-Wappen in Kupfer als Geburtstagsgeschenk. Den Gästen wird Wein mit eigenem Etikett „Späteinsatztropfen“ angeboten. Begrüßt werden können neben dem Landesbeauftragten Günther Fass, auch der Mitarbeiterstab vom Landesverband, die Geschäftsführer Schumacher (Merzig), Werth (Saarlouis), Kreisbrandinspektor Bühler, Gemeindewehrführer Barth (Weiskirchen), Stadtwehrführer Christian (Wadern) sowie weitere Abordnungen der Feuerwehren. Die Politik ist vertreten durch MdB Hans Werner Müller, Bürgermeister Klein, die Landtagsabgeordneten Meder (Büschfeld) und Becker (Morscholz). Auch Forstdirektor Lichthardt sowie einige Ortsvorsteher der Stadt Wadern und auch Helfer von MHD, DRK und anderen THW Ortsverbänden zählen zu den Gästen.

 

22. November 1980

Als Ausrichter des Landeswettkampfes werden im Ausbildungsgelände am Friedhof 8 Aufgaben sowie 1 Aufgabe auf dem Stausee in Losheim gemeistert. Teilnehmer sind die OV´s Mettlach, Neunkirchen, Saarlouis, Völklingen und St. Wendel. In Wettkämpfen auf Geschäftsführerebene können sich diese vorgenannten Ortsverbände für den Landeswettkampf qualifizieren. Wettkampfleitung: Herr Hubertus Ballnus (LV HSGL Ausbildung), Herr Schütz (OV Theley), Herr Schmitt (OV Saarlouis) und Herr Ludwig (OV Wadern). Sieger wird der Ortsverband Saarlouis.

 

03. März 1981

Teilnahme des Ortsverbandes am Rosenmontagsumzug in Wadern mit einem Motivwagen, die Feldküche im Jahre 1881 betrieben mit Holz. Am Vormittag werden in der Unterkunft von den Damen fleißig kleine Berliner gebacken, welche dann beim Umzug verteilt werden.

 

27. April 1981

Zu einem Schneebruch auf der Strecke Lockweiler-Altland werden mit 7 Helfern die Schäden durch den Schneebruch beseitigt und die Straße wieder befahrbar gemacht. Der Einsatz geht bis 21:00 Uhr.

 

05. und 08. Juni 1981

Auf Bitten de Polizei richtet der Landesverband des THW am Pfingstwochenende einen Notdienst auf den stark frequentierten Straßen des Saarlandes ein. Der OV Wadern ist am 05. Juni 5 Stunden mit 6 Helfern und am 08. Juni 9 Stunden mit 10 Helfern in der Unterkunft in Bereitschaft. Es gibt einen Einsatz im Bereich der Kreuzung L374/L158 Merzig-Mettlach, wo ein Motorradfahrer mit einem PKW kollidierte.

 

06. September 1981

Höhepunkt beim „Tag der offenen Tür“ ist die Übergabe von 3 neuen Einsatzfahrzeugen: 1 GKW, Fabrikat Mercedes Benz, und 2 MKW, Fabrikat Mercedes Benz. Die Segnung der Fahrzeuge führt der Dechant, Herr Richard Scheer, durch. Hier stehen neben den Fahrern Helmut Lauer, Konrad Klein und Gerhard Seimetz auch gleich die Patinnen Lucia, Edith und Sigrid bereit. Nach der eigentlichen Sekttaufe gibt es von der „Goth“, wie hierzulande üblich, noch Bonbons. Die Feierstunde wird umrahmt vom Männer-gesangverein „Liedertafel“ Wadern. Langjährige Helfer im OV werden mit einer Urkunde geehrt. Eine Seilbahn, die eigens aufgebaut und zum Übungsturm führt, beschert den Kleinsten viel Spaß.

 

17. November 1981

In der Zeit von Sonntag, dem 15. November bis Dienstag, den 17. November 1981, ist in die Garagen im Übungsgelände des THW-Ortsverbandes in Wadern am Friedhof ein Einbruch verübt worden. Entwendet wurden unter anderem 2 Motorsägen der Marke Stihl mit Anbautrennschleifgerät sowie diverses Kleinmaterial und Werkzeuge. Das Ermittlungs-verfahren der Staatsanwaltschaft wurde am 31. März 1982 eingestellt.

 

02. Dezember 1981

Katastrophenalarm an einem normalen Arbeitstag, bei starkem Berufsverkehr: Es war dies eine Erprobung der organisationsinternen Alarmierungspläne auf Zeitbedarf aber auch eine Überprüfung, wie viele Helfer im Ernstfall auch zu ungünstigen Tageszeiten zur Verfügung stehen. Vom Standort des Katastrophenstabes im Landratsamt in Merzig wurden von dem Einsatzleiter Martin Klein die verschiedenen Organisationen Feuerwehr, THW, DRK und MHD alarmiert und zur Grund- und Hauptschule in Losheim beordert. 47 Prozent der alarmierten Besatzungen sind gekommen. Einsatzleiter Martin Klein hatte mit nur 20 Prozent gerechnet. Der OV Wadern war mit 13 Helfern und 4 Fahrzeugen vor Ort.

 

02. und 04. April 1982

02. April: Ausleuchten und Stromversorgung des gesamten Fahrerlagers bei der Saarland Rallye sowie Nachtwache mit 5 Helfern. 04. April: Strecken-sicherung mit 11 Helfern sowie S-Wagen (Sicherheitswagen) mit 4 Mann Besatzung als schneller Einsatztrupp bei eventuellen Unfällen.

 

08. Mai 1982

Im OV Wadern findet ein Leistungswettkampf der Bergungsgruppen für den Betreuungsbereich Merzig-Wadern statt. Angetreten sind der OV Mettlach und der OV Wadern. Der Sieger aus diesem Wettkampf wird der OV Wadern mit 400 Punkten Vorsprung, hat damit die Qualifikation zum Wettkampf auf Landesebene geschafft und kann sich im September in Merzig mit den Siegern aus den anderen saarländischen Betreuungsbereichen messen.

 

04. Juni 1982

Am Freitag, dem 04. Juni 1982 um 10:30 Uhr, wurde festgestellt, dass in der Nacht von Donnerstag, den 03. Juni, auf Freitag, den 04. Juni 1982, ein Einbruch in der bundeseigenen Unterkunft in Wadern stattgefunden hat. Die Kriminalpolizei in Merzig nahm die Ermittlungen auf. Die Eingangstür an der Giebelseite, die Büroeingangstür, wurden beschädigt. Entwendet wurden ein Zigarettenautomat und eine Geldkassette mit einem kleinen Betrag. Die Tat konnte nicht aufgeklärt werden.

 

11. September 1982

Landeswettkampf der Bergungsgruppen in Merzig. Sieger wird OV St. Wendel, der 2. Patz geht an OV Saarlouis und der 3. Platz wird vom OV Wadern belegt. Der Sonntag (12. September) steht im Zeichen der Jugendwettbewerbe. Sieger OV Saarwellingen, Platz 2 OV Freisen und Platz 3 Völklingen. Das Team aus Freisen wird voraussichtlich das Saarland im nächsten Jahr beim Bundesjugendwettkampf in Darmstadt vertreten, da die Siegermannschaft Saarwellingen dann bereits die vorgegebene Altersgrenze überschritten haben wird.

 

09. Oktober 1982

Katastrophenschutzübung des Kreises Merzig-Wadern. Im Einsatz THW OV Wadern und OV Beckingen, MHD Merzig, sowie FFW aus Erbringen und Wahlen. Aufgabe: Bergung von Verletzten aus Höhen (OV Beckingen) weshalb auch eine Seilbahn gebaut wird.  Schwerverletzte werden dann auch in die umliegenden Krankenhäuser gebracht. Der OV Wadern wird bereits um 8:00 Uhr bei dieser KatS-Übung tätig. Am Nachmittag gegen 15:30 Uhr soll die Sprengung von einem ca. 30 m hohen Schornstein (Backsteinturm) im Gelände der ehemaligen Seifenfabrik Wagner, welches gleichzeitig Übungsgelände ist, erfolgen. Das THW Wadern ist für die Sprengung zuständig. Sprengmeister Egon Groß bedient sich der so genannten „Fallschlitzmethode“, bei der ähnlich wie bei der Fällung eines Baumes die Richtung genau vorbestimmt werden kann. Elf Sprengladungen werden durch die Helfer des OV Wadern platziert, welche dann den Schlot nach der Zündung in Sekundenschnelle wie berechnet in die richtige Richtung fallen lässt.

 

18. Februar 1983

Aus Anlass des 25-jährigen Bestehens des Landesverbandes des Technischen Hilfswerks im Saarland gibt es eine Feierstunde im Saarländischen Landtag. Zurzeit zählt man rund 1.300 Helfer in 27 Ortsverbänden im Saarland.

 

13. Mai bis 04. Juni 1983

Im Rahmen ihrer humanitären Zielsetzung unterstützt die Bundesanstalt THW den „Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V“. (VDK) bei der Pflege eines deutschen Soldatenfriedhofes in Bord Cedria in Tunesien. Auf diesem Friedhof, ca. 20km südwestlich von Tunis, fanden 8.562 gefallene deutsche Soldaten des Zweiten Weltkrieges ihre letzte Ruhe. Insgesamt 90 THW Helfer aus 4 Landesverbänden sind in 3 Arbeitsabschnitten im Einsatz. Mit dabei sind auch 30 Helfer aus dem Saarland, aus den Ortsverbänden Saarbrücken, Völklingen, Wadern, Spiesen-Elversberg und Saarlouis-Dillingen. Der THW OV Wadern ist mit 5 Helfern (Behles Erwin, Blees Klaus, Lösch Leo, Lösch Paul, Seimetz Hans-Georg) in Tunesien. Die Unterbringung der Helfer erfolgt in THW-eigenen Mannschaftszelten, die innerhalb des Friedhofsge-ländes aufgeschlagen werden. Hauptarbeitsziel ist die Errichtung eines Stahlmatten-zaunes von insgesamt 1.450 m Länge in zum Teil unweg-samem Gelände mit etlichen Schiebe-, Schwing- und Personentoren zur Einfriedung des Friedhofes. Außerdem werden die Anlage eines Weges, der Aushub von Pflanzlöchern und Bewässerungsgräben sowie Installationsarbeiten in bestehenden Gebäuden durchgeführt.

Einsatzgruppe Tunis I: 30 Helfer aus dem Landesverband Schleswig Holstein Anreise: Mit THW Fahrzeugen und Gerät bis Marseille, dann mit Fähre nach Tunis Rückreise: Per Flugzeug über Frankfurt-Main.

Einsatzgruppe Tunis II: 30 Helfer aus dem Landesverband Saarland  An- und Rückreise: per Flugzeug über Frankfurt-Main

Einsatzgruppe Tunis III: 20 Helfer aus dem Landesverband  Baden-Württemberg sowie 10 Helfer aus dem Landesverband Niedersachsen Anreise: per Flugzeug ab Frankfurt-Main Rückreise: Mit THW Fahrzeugen und Gerät bis Tunis Fähre nach Marseille

Neben der harten und schwierigen Arbeit kommt die Freizeit aber nicht zu kurz: Ausflüge nach Tunis, Hammamet sowie nach Sousse (Besuch des Kamelmarktes). Kulturinteressierte Helfer besuchen mehrmals die römischen Ausgrabungen in Karthago. Auf Einladung eines deutschen Entwicklungshilfeingenieurs findet auch die Besichtigung eines Wasserbauprojektes in der Nähe der Grenze zu Algerien das Interesse der Helfer. Am Abend vor der Rückreise besucht man noch die Deutsche Botschaft in Tunis. Die Kosten der gesamten Maßnahme trug der VDK, allerdings opfern die Helfer für ihre Einsatzzeit von 3 Wochen einen Teil ihres wohlverdienten Jahresurlaubes.

 

20. und 23. Mai 1983

Auf Bitten der Polizei richtet der Landesverband des THW wiederum zu den Pfingst-feiertagen einen Bereitschafts- Notdienst auf den stark frequentierten Straßen des Saarlandes ein. In Bereitschaft sind mehrere Ortsverbände aus dem gesamten Länderverband. Der OV Wadern ist mit 12 Helfern am Freitag, den 20. Mai von 17:00 bis 21:00 Uhr sowie am Montag, dem 23. Mai von 14:00 bis 22:00 Uhr mit 9 Helfern in Bereitschaft. Die Einsatz- und Funkzentrale befindet sich in der Unterkunft in Wadern, die an beiden Tagen auch mit jeweils 2 Helfern besetzt ist.

 

Donnerstag, den 07. Juli 1983

Um die Demontage sowie den Transport sperriger Geräte und Einrichtungen vom alten Gebäude in das neue St. Elisabeth Krankenhaus sowie die Aufstellung in den neuen Räumen durchzuführen, ist der OV mehrere Tage im Einsatz. Am 07. Juli ist ein Team von 9 Helfern von mittags bis in die späten Abendstunden vor Ort. Für weitere anstehende Arbeiten am Montag, dem 11. Juni, stehen wiederum 4 Helfer den ganzen Vormittag zur Verfügung. Für Restarbeiten sind dann am Freitag über den ganzen Tag 11 Helfer im Einsatz. Auch bei der anschließenden Umquartierung der Patienten durch DRK und MHD ist das THW mit eingebunden.

 

02. Oktober 1983

Das Übungsgelände des OV Wadern steht am Sonntagmorgen ganz im Zeichen der Helfer-prüfung. 12 Helfer des OV sind für die Prüfung gemeldet. Eine Prüfungskommission von 8 Prüfern unter Leitung vom OV Theley ist vom Landesverband abgestellt. Nach der theoretischen Prüfung am frühen Morgen müssen im Anschluss die Teilnehmer ihr Können in der Praxis, im Beisein ihrer Ausbilder, unter Beweis stellen. Am Nachmittag konnte dann der Prüfungsleiter Schütz allen Teilnehmern zur erfolgreichen Teilnahme gratulieren.

 

16. November 1983

Zur einfacheren Verwaltung und Finanzabwicklung der Jugendarbeit sowie als Förderverein für das THW allgemein, wird auch im OV Wadern ein „THW Helferverein“ gegründet. Zum 1. Vorsitzenden wird von der Versammlung Herr Rudolf Ludwig (auch Ortsbeauftragter im OV Wadern) gewählt.

 

01. Dezember 1983

Im Zuge von Energiesparmaßnahmen wird im gesamten Deckenbereich der Unterkunft durch die Helfer des OV eine Isolierung mit Glasfasermatten vorgenommen. Im Anschluss an diese Arbeiten lernten die anwesenden Helfer die vorhandenen Duschen richtig zu schätzen. Die Materialkosten werden vom Landesverband übernommen.

 

01. Januar 1984

Mit dem Ziel der Gleichstellung der THW-Jugend mit anderen Nachwuchsorganisationen der Hilfswerke wie Jugend-Rot-Kreuz oder Feuerwehr wird die Jugend des THW Wadern in die THW Helfervereinigung aufgenommen. Die THW Jugend wird in Bund, Ländern und Gemeinden die Annerkennung als Träger der freien Jugendhilfe anstreben.

 

Mai 1984

Nach 26-jähriger Dienstzeit als Amtsvorsteher des Amtes Wadern und als erster Bürgermeister der Stadt Wadern wird Herr Herbert Klein in den wohlverdienten Ruhestand versetzt. Herr Herbert Klein war maßgeblich an der Gründung eines THW-Ortsverbandes im Hochwaldbereich in Wadern beteiligt und war dem THW auch immer wohl gesinnt.

 

09. Juli 1984

Der Landrat des Kreises Merzig-Wadern, Herr Kurt-Matthias Linicus, erhält für seine Verdienste um das THW die Ehrenplakette der Bundesanstalt THW. Überreicht wird die Ehrenplakette durch den Landesbeauftragten Herrn Günther Fass. Zusammen mit dem Geschäftsführer Engelbert Schumacher sind alle Ortsbeauftragten des Kreises Merzig-Wadern und der Kreisbeauftragte sowie der Bürgermeister der Gemeinde Perl Josef Langel zu der Feierstunde gekommen.

 

31. August und 01. September 1985

Samstag, 31. August: Fassanstich mit gemütlichem Beisammensein im Festzelt. Sonntag, 01. September: Feldgottesdienst durch Herrn Dechant Scheer, gestaltet vom Musikverein Kostenbach und dem Männer-gesangverein „Liedertafel“ Wadern. Nachmittags Geräte- und Fahrzeugschau, verbunden mit Demonstrationsvorführ-ungen und Filmvorführungen. Der Landesbeauftragte, Herr Günther Faß, ehrt mehrere Helfer für langjährige Mitglied-schaft (10, 20 und 25 Jahre) sowie mit dem Helferzeichen in Gold und in Gold mit Kranz. Höhepunkt ist die Verleihung des THW Ehrenzeichen in Silber an den Zugführer, Herrn Hans Schirmer, für seine Verdienste im THW.

 

27. Oktober 1985

In einem Reisebus geht es mit 45 Personen auf eine Tagesfahrt der THW Helfervereinigung nach Idar-Oberstein mit Möglichkeit zur Besichtigung der Felsenkirche und Edelsteinschleiferei sowie des historischen Kupfer-Bergwerks Fischbach. Abschluss war dann in gemütlicher Runde in der Bescheider Mühle.

 

25. März 1986

Im Bereich des Campingplatzes in Weierweiler war ein Tankzug beladen mit Flüssiggas wegen weichen Untergrundes in einer Wiese bis auf die Achsen im Schlamm versunken. Um das Fahrzeug wieder auf festen Untergrund zu bekommen, wird es mit dem hydraulischen Heber „Lukas“ angehoben und unterbaut. Die vorhandenen Gräben werden wieder aufgefüllt, Bohlen verlegt und der LKW mit der Seilwinde des GKW wieder auf festen Untergrund gebracht. Im Einsatz waren 13 Helfer von 16:00 bis 19:30 Uhr.

 

14. Juni 1986

Um die Mitgliedschaft in der neu gegründeten „THW Landeshelfervereinigung Saar e.V.“ zu erlangen, muss eine Neugründung der THW-Helfervereinigung Wadern e.V. stattfinden. In einer außerordentlichen Mitgliederversammlung wird eine neue Satzung der THW Helfervereinigung Wadern e.V. erstellt und verabschiedet. Gleichzeitig erfolgt ein Antrag zur Eintragung in das Vereinsregister, welche dann unter der Geschäfts-Nr. 7 A R 93/86 vorgenommen wurde. Hierdurch wird auch die Gemeinnützigkeit erlangt.

 

29. Juni 1986

Antrag auf Aufnahme in die THW Landeshelfervereinigung Saar e.V. Die Ortsvereinigungen schließen sich auf Landesebene zu Landeshelfervereinigung zusammen. Die 11 Landeshelfervereinigungen schließen sich unter dem Dachverband Bundeshelfervereinigung zusammen. Der Aufnahme in die Landesvereinigung wird am 18.08.1986 stattgegeben. Hiermit verbunden ist eine andere Organisationsstruktur der örtlichen Helfervereinigung mit neuer Satzung (nach Mustersatzung) mit Eintrag ins Vereinsregister zum Zwecke der Änderung der mittelbaren Gemeinnützigkeit in eine unmittelbare Gemeinnützigkeit.

 

04. Juli 1986

Ein in Bliesen (Kreis St. Wendel) gestohlener PKW wird in unwegsamem Waldgelände in unmittelbarer Nähe der Haankapelle (zwischen Lockweiler und Altland) an einem steilen Abhang entdeckt. Durch das Polizeirevier Nonnweiler angefordert, wird das Fahrzeug von 3 Helfern mit der Seilwinde des GKW geborgen.

 

06. September 1986

Der OV Wadern baut im Rahmen der Ausbildung „Holzbearbeitung“ mehrere Spielgeräte wie Schaukeln, Rutschen und Klettergerüste für die Kinder in Überlosheim. Die Geräte werden dann vor Ort auf dem Spielplatz zusammen mit 2 Indianerhäusern aufgebaut.

 

25. Oktober 1986

Die Helfer der Ortsverbände Beckingen und Wadern bohren in den Übungsturm auf dem früheren Übungsgelände des Bundesluftschutzes auf dem Litermont (Düppenweiler) mehr als 280 Sprenglöcher in das Gebäude. Danach werden von den Sprengberechtigten Egon Groß (Wadern) und Heinz Dewes (Düppenweiler) unter Beobachtung von dem Sprengbeauftragten für das Saarland Walter Müller die Bohrungen mit „Amon Gelit 3“ gefüllt. In einer 18-Stufen-Zündung neigt sich der Turm nach der Zündung zur Seite. Es handelt sich hier um eine so- genannte „gerich-tete Sprengung“. Hier fällt der Turm in die gewünschte Richtung, im Ge-gensatz zu der „Zusammenbruchsprengung“, bei der das Objekt in sich selbst zusammenfällt.

 

10. Dezember 1986

Termin bei Herrn Direktor Henkel im Beisein von Herrn Jochem, Sachbearbeiter beim Landesverband Saarland. Angereist sind 7 Helfer (alles Führungskräfte und Mitglieder des Ortsausschusses). Hauptthema waren Helferangelegenheiten im OV.

 

Juni 1987

In der Nacht von 19. auf den 20. Juni wird ein Einbruch in die Garagen des OV Wadern festgestellt. Entwendet wurden 1 Einsatz-Brennschneidegerät sowie 1 Hochdruckreiniger. Die Polizei leitete eine Untersuchung ein, die aber ohne Ergebnis blieb.

 

27. Juni 1987

13 Helfer sind mit 3 Fahrzeugen bei der Hochwald Rallye im Einsatz als Sicherheits- und Streckenposten und zur Unterstützung bei der Verkehrsregelung. Hinzu kommt noch ein Funkposten in der Unterkunft mit 2 Helfern. Unser Einsatzbereich zur Streckenüberwachung ist der Streckenabschnitt zwischen Rappweiler und Weierweiler.

 

25. und 26. Juli 1987

Samstag 18:00 Uhr: Fassanstich mit gemütlichem Beisammensein. Sonntagnachmittags Demonstrationsvorführungen mit Geräte- und Fahrzeugschau sowie ein Info-Zelt mit Ausstellung einer Modellschadensstelle, gefertigt vom Helfer Peter Rohles. Im Rahmen einer Feierstunde überreicht der Landesbeauftragte, Herr Günther Faß, noch nachträglich das Einsatzzeichen für humanitäre Hilfe im Ausland für ihren Einsatz in der Kriegsgräberpflege im Auftrag des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. in Bordj Cedria (Tunesien) vom 13. Mai bis 04. Juni 1983 an die Helfer Erwin Behles, Klaus Blees, Leo Lösch, Paul Lösch und Hans-Georg Seimetz sowie an die Helfer Ewald Molitor und Peter Rohles für ihren Einsatz in Linz, Oberösterreich, vom 21. Juli bis 08. August 1984. Höhepunkt ist die Verleihung des THW Ehrenzeichen in Gold (der höchsten Auszeichnung im THW) an den Ortsbeauftragten Herrn Rudolf Ludwig.

 

17. Oktober 1987

Katastrophenalarm um 06:27 Uhr für eine Großübung aller Ortsverbände des Geschäfts-bereichs Merzig im Gelände der Bundeswehr in Merzig auf der Ell: Aufgabe des OV Wadern ist das Durchführen von Grabensprengungen, welche dem schnellen Anlegen von Ent-wässerungsgräben dient. Hierbei werden die Sprengladungen in einem festgelegten Winkel so zueinander angeordnet, dass beim Zünden der Ladungen ein Graben entsteht. Verantwortlich: Gruppenführer und Spreng-meister Egon Groß.

 

01. Dezember 1987.

Bei Baumfällarbeiten im Privatwald verunglückte eine männliche Person tödlich. Zur Bergung des Verunglückten aus dem unwegsamen und schwierigen Gelände in Rathen in der Nähe der Funkenberg-Hütte wird das THW von der Polizei angefordert. Im Einsatz waren 7 Helfer.

 

08. Januar 1988

Selbständig machte sich ein LKW in der Eichenlaubstraße in Steinberg, der auf einer abschüssigen Einfahrt stand. Er rollte auf die Straße, überquerte die Fahrbahn und landete schließlich im Anbau eines Wohnhauses. An Fahrzeug und Anbau entstand großer Sach-schaden. Die Bergung des LKW wurde mit der Vorbauseilwinde des GKW 1 und 8 Helfern vom THW OV Wadern durchgeführt.

 

27. April 1988

Die Verfügung der THW Leitung an die Oberfinanzdirektion Saarbrücken zum Bau einer 3-fach Garage mit Betriebsstoffraum wird weitergeleitet. Vorgesehene Ausgabemittel 98.000,00 DM. Baubeginn soll noch im Jahre 1988 sein. Es ist vorgesehen, dass die alte LSHD Dreifach-Garage im Rahmen einer Übung durch den Ortsverband Wadern abgerissen wird. Baubeginn war 1990 die Schlüsselübergabe erfolgte nach Fertigstellung der Baumaßnahme am 19. Oktober 1991.

 

11. Mai 1988

Nach schwerer Krankheit verstarb der Landesbeauftragte der Bundesanstalt Technisches Hilfswerk für das Saarland, Herr Ing. (grad.) Günter Faß. Neuer Landesbeauftragter für das Saarland wird Herr Karl-Heinz Geiger.

 

22. und 23. Juli 1988

Zur Unterstützung der Saarland Rallye sind am 22. Juli vormittags 4 Helfer in Primstal, nachmittags 5 Helfer in Niederlosheim und am 23. Juli vormittags und nachmittags jeweils 4 Helfer in Niederlosheim im Einsatz. Aufgaben: Stromversorgung des gesamten Fahrerlagers sowie Streckenposten an verschiedenen WP´s.

 

16. bis 20. August 1988

Die Jugend des Dekanats Wadern veranstaltet unter der Federführung vom THW Jugendbetreuer Erich Meier ein Zeltlager unter dem Motto „Kindertage im THW“. Etwa 100 Schüler sind der Einladung gefolgt und werden von 15 ehrenamtlichen Personen von morgens bis zum späten Nachmittag betreut. Des Weiteren sind 6 Personen in der Küche tätig. Vom THW sind immer 3 Helfer vor Ort. Den Abschluss bildet am Samstagabend ein feierlicher Feldgottesdienst in den vom Ortsverband aufgestellten Zelten.

 

23. August 1988

Für die Wettkämpfe der THW Jugend wird der „Günter Faß Gedächtnispokal“ gestiftet. Eine Satzung zur Wettkampfordnung wird beschlossen.

 

11. Februar 1989

Verkaufsangebot vom Staatlichen Straßenbauamt Neunkirchen an THW Landesverband Saar zum Ankauf der landeseigenen Grundstückfläche in Wadern. Bodenwert: 45.000,00 DM, Verkaufsangebot: 2,00 DM pro qm. Bei 7.000 qm ergibt sich somit ein Gesamtbetrag von 14.000 DM.

 

März 1989

Bei Trockenlegungs- und Drainagearbeiten an einem Wohnhaus in Noswendel war die Giebelseite wegen Unterspülung des Fundamentes eingestürzt. Die THW Helfer sichern zuerst provisorisch die einzelnen Etagendecken und den Dachstuhl. Danach werden die Seitenwände abgestützt. So kann in den Folgetagen durch eine Baufirma wieder eine Giebelwand mit neuem Fundament errichtet werden. Probleme gibt es bei der Anfahrt zur Einsatzstelle, da wegen eines Fußballspieles die Hauptstrasse beidseitig mit PKW zugeparkt war. Deshalb musste die Anfahrt über die Zufahrtstraße von Bardenbach her erfolgen.

 

15. und 16. April 1989

Der Ortsverein der Helfervereinigung veranstaltet eine 2-Tagesfahrt in den Schwarzwald. Mit einem Bus von Reise Zarth geht es nach Freudenstadt mit dortiger Stadtbesichtigung. Die Unterbringung erfolgt in einem Hotel in Bad Dürrheim. Am Sonntagmorgen steht der Besuch des Freilichtmuseums „Vogtbauernhof“ auf dem Programm. Die Rückreise erfolgt über die Schwarzwaldhöhenstraße mit einer Kaffeepause am Mummelsee.

 

09. September 1989

Im Auftrag des Naturschutzes werden von den OV’s Beckingen, Mettlach und Wadern mehrere, den Bahnverkehr bedrohende, Bäume an einem Steilhang an der Bahnstrecke Saarbrücken-Trier in Höhe Saarfels entfernt. Schwierig ist die Arbeit wegen der erforderlichen Personensicherung am Steilhang und es darf nichts auf die Bahnstrecke fallen, da der Zugverkehr nicht eingestellt ist. Die Arbeiten werden mit 3 GKW´s und einem Unimog jeweils mit Seilwinde durchgeführt. Der OV Wadern ist hier schwerpunktmäßig mit dem Sichern und Fällen der Bäume am Steilhang beschäftigt und von 6:00 bis 21:00 Uhr mit 16 Helfern im Einsatz.

 

16. September 1989

Anlässlich des 30-jährigen Bestehens des THW-Ortsverbandes St. Wendel wird ein Wettkampf zum Tag der Jugend durchgeführt. Teilnehmer sind Jugendgruppen aus allen Ortsverbänden des Saarlandes. Die Jugendgruppe des OV Wadern belegt dabei den 1. Platz .

 

2. September 1989

Im Auftrag des Vereines für Heimatkunde in Wadern werden an der Marien-Statue auf dem Bellscheid auf dem Gelände des Elisabeth-Krankenhaus (ehemals Kloster) in Wadern kranke Bäume gefällt und viele andere ausgeastet, damit diese Anlage wieder anschaulich erscheint und die Marien Statue, welche im Jahr 1954 aufgestellt wurde, von weitem wieder zu sehen ist. Im Verlauf dieser Aktion wird die Marienstatue auch mit Hochdruckreiniger und Bürste von Grünspan, Moos und anderen Umwelteinflüssen gereinigt. Im Einsatz sind 13 Helfer.

 

29. September 1989

Da die alte Dreifachgarage abgerissen werden soll und eine neue dort entstehen soll, muss der Holzlagerplatz einen anderen Standort finden. Die Bau-maßnahme soll in Eigenleistung von fachkundigen Helfern im Rahmen der Ausbildung Holz- und Gesteinsbearbeitung durch-geführt werden. Die Ausführung in dieser Art ist die erste beim THW und soll, wenn sie sich bewährt, auch in anderen Ortsverbänden eingesetzt werden.

 

18. November 1989

Im Rahmen der Aus- und Übersiedlerwelle müssen auch im Hochwaldraum Möglichkeiten zur Unterbringung geschaffen werden. Im Auftrag des Familienministeriums des Saarlandes werden im Ortsverband am 16. und 17. November ganztägig mit mehreren Helfern von zur Verfügung gestelltem Holz Trennwände hergestellt. Diese 70 Trennwände werden am 18. November ganztägig von 12 Helfern im Schullandheim in Weiskirchen aufgestellt, um so größere Räume zu unterteilen.

 

28. November 1989

Antrag des THW Landesverbandes für das Saarland an die THW Leitung zum Ankauf der Liegenschaften vom Staatlichem Straßenbauamt Neunkirchen. Begründung des Landes-beauftragten, Herrn Karl-Heinz Geiger: „Bei dem Grundstück in Wadern handelt es sich um ein Gelände in einer Größe von ca. 7.000 qm. Auf Grund der Topographie des Geländes sowie der bereits vorhandenen Bebauung kann das Grundstück nicht geteilt werden. Im Übrigen werden Teilflächen durch den Ortsverband als Übungsgelände genutzt (siehe Übungsturm auf Bestandslageplan, der dem baufachlichen Gutachten beigefügt ist). Von den Mustergrundstücksgrößen gemäß gültiger Musterraumbedarfsplanung für THW Unterkünfte bitte ich im vorliegenden Fall abzusehen“. Laut Verkaufsangebot des Staatl. Straßenbauamtes beträgt der Kaufpreis pro qm  DM 2,--, was einer Kaufsumme von rund DM 14.000,-- entspricht. Gemäß dem baufachlichen Gutachten liegt die vorgenannte Kaufsumme erheblich unter dem ermittelten Bodenwert (DM 45.000,--). Aufgrund der vorhandenen bundeseigenen baulichen Anlagen auf der Mietliegenschaft und des günstigen Verkaufsangebotes soll der Erwerb des Geländes für die Zwecke des THW-OV Wadern angestrebt werden.